Hallo Welt (046)

 

Ortswechsel

 

ich hoffe, dass ihr euch von allen Störenfrieden in eurem Gefieder entledigen konntet und ihr jetzt bereit seid, meinem neuesten Flöt zuzuhören.

 

Ich berichtete euch von meinem Aufenthalt bei Makea und Limpau. Während die Kleinen von ihnen schliefen, erzählte ich den beiden von meiner geplanten Reise in die südöstlich gelegenen Sümpfe, in denen ich einen riesigen Vogel zu finden hoffte. Darauf schlug Limpau vor, dass er mich begleite und wir zuvor noch bei Lussuel oder Floto vorbeifliegen könnten.

 

Makea hielt das für eine gute Idee, sagte aber gleichzeitig, dass sie leider nicht mitkommen könne. Ihrer Kleinen wegen, die sie noch nicht so lange alleine lassen wolle – wobei sich mir gleichzeitig der Verdacht aufdrängte, dass dies lediglich nur ein unwesentlicher Grund dafür war. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es auch mal Sachen gibt, die man ohne andere machen möchte. Wie in Ruhe baden zum Beispiel!

 

So erhoben Limpau und ich uns in die Luft, solange die Kleinen noch schliefen. Wir flogen in östliche Richtung, wo die beiden wohnten. Dem Grünfink zur Folge lebt Lussuel in dem Schilfrohrdickicht an einer kleinen Wasserfläche und Floto in einer mittelgroßen Fichte in der unmittelbaren Nähe. Er sagte mir, dass sie genau zwischen ihren Wohnstätten eine ausgehöhlte Felsplatte als Vortragsplatz nutzten, falls eine Vorortschulung nicht erforderlich war.

 

Die beiden bevorzugten es jedoch, soweit es ging, den Jungvögeln an Ort und Stelle die Dinge zu zeigen. Das macht ja auch durchaus Sinn, denn wie sollte man erklären, wie beispielsweise ein spitzkegeliger Kahlkopf roch oder wie sich Harz anfühlte? Dazu kommt natürlich, dass die Jungvögel sich lieber im Wald bewegten, als still auf einer Felsplatte zu hocken!

 

Als wir eine Weile geflogen waren, verspürten wir erneut Hunger und machten einen kurzen Halt. Fliegen verbraucht eben ziemlich viel Energie und die will ständig durch essen wieder aufgefüllt werden, hat mir zumindest Armana einmal erzählt.

 

Nach kurzer Suche entdeckten wir einen Strauch mit dunklen Beeren, in dem wir landeten. Die Beeren darin waren so prall gefüllt, dass deren Saft bereits auf den Boden herabtropfte. Limpau stand jedoch mehr der Sinn nach Sämereien, weshalb er hinab flatterte und dort irgendetwas aufpickte. Dann rief er mich zu sich herab und ich fand ihn, wie er neben einer Öffnung im felsigen Boden hockte.

 

„Sieh mal, hier ist einiges von dem Beerensaft hineingelaufen, aber der riecht irgendwie ziemlich merkwürdig, findest du nicht auch?“, fragte er mich.

 

Er hüpfte zur Seite und ich spähte in das Loch, roch was er meinte und sah darin den Saft. Dieser sprudelte ganz leicht, fast so, als würde darin jemand atmen, wodurch ganz kleine Blasen an die Oberfläche stiegen.

 

Doch davon werde ich euch bei meinem nächsten Flöt mehr erzählen, da es mal wieder recht spät geworden ist. Bleibt bis dahin interessiert und habt federleichte Träume!

 

F. Platsch

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