Hallo Welt (045)

An der Weide

 

Wir hatten uns das letzte Mal verabschiedet, als ich von Makea zum Essen eingeladen wurde.

 

Während der gemeinsamen Nahrungsaufnahme erzählte sie mir, dass Arle und Gego vor einiger Zeit bei ihnen gewesen seien, bevor sie zum Rabenhorn weitergezogen wären. Ich erzählte Arle ja selber, dass ihr Bruder dort oben verletzt aufgefunden worden sei, wenn ihr euch noch erinnert, was ja auch letztendlich der Grund dafür gewesen war, dass sie ihre Kleinen unter meine Aufsicht stellten.

 

Dass ich die Kleinen verlor, oder vielmehr, dass sie sich auf eine eigene Reise begaben, berichtete ich euch schon beim letzten Flöt. Meine Hoffnungen, dass Makea oder Limpau vielleicht etwas über ihren Verbleib erfuhren, lösten sich leider schnell in Luft auf. Sie hatten auch nichts von ihnen gehört!

 

Ich hatte euch des Weiteren davon erzählt, dass ich bei den beiden auch auf deren wilden Nachwuchs getroffen bin und ich versuchte, allen eine Zusammenfassung der Nachrichten über die Blaumeisen zu geben, was gar nicht so einfach war, wie es sich anhörte!

 

Jungvögel können halt manchmal ein wenig anstrengend sein. Nicht, dass ich etwas gegen Ausgelassenheit hätte, aber es gibt eine Zeit der Spiele oder des Musizierens, genau wie eine Zeit der Erwachsenengespräche oder der Ruhe!

 

Die Kleinen sind wirklich eine gelungene Mischung aus Rotkehlchen und Grünfink, das gebe ich gerne zu, aber sie sind ebenfalls fürchterlich ungezügelt! Verblüffend finde ich, dass kein Geschwister dem andern gleicht, weder optisch, noch vom Charakter.

 

Corobin beispielsweise, der einzige männliche Nachkomme, versuchte oft seinem Vater nachzueifern. Er möchte unerschrocken und wagemutig erscheinen, jedoch kann er die besonnene Art der Mutter nicht verleugnen. Bironbi dagegen war recht eigenständig und ich konnte gar nichts von ihrem Vater in ihr entdecken, höchstens vielleicht ihre Vorliebe für Blütenknospen! Rofina wird mal eine richtige Schönheit, das ist jetzt schon sichtbar und sie wird später bestimmt einmal viele Vogelherzen brechen. Sie könnte das Ebenbild der Mutter sein, aber sie wirkt sanfter, obwohl das nicht wirklich stimmt! Und dann ist da ja noch das Nesthäkchen der beiden, Bink. Sie lässt sich von niemandem herumschubsen und hat eine Stimme, die die Höröffnungen zum Schmerzen bringt! Nicht weil sie unangenehm oder schrill wäre, sondern weil sie fürchterlich laut werden kann, wenn sie es will!

 

Die Kleinen löcherten uns nach meinen Nachrichten mit Fragen über die jungen Blaumeisen, wie diese denn so wären, ob sie gerne spielen würden oder auch ob sie Abenteuer mögen würden. Was Jungvögel eben so alles wissen wollen. Glücklicherweise wurden sie nach und nach immer ruhiger, weil sie ihre Kräfte vermutlich verbraucht hatten. Die kleine Rofina war neben mich gehüpft, hatte ihren Schlafflügel über ihrem Kopf ausgebreitet, lehnte sich an mich und schlief einfach ein. Am helllichten Tag!

 

Wir Altvögel unterhielten uns noch eine Weile leise weiter, damit die Kleinen sich noch ein wenig erholen konnten und wir einen Moment unsere Ruhe hatten, aber irgendwann bin ich dann auch weggenickt. Das lag bestimmt an der ruhigen Atmung der Kleinen, die sich an mich lehnte.

 

Jetzt fällt mir auf, dass ich mich wieder hinreißen lassen habe, denn eigentlich wollte ich über etwas vollkommen anderes erzählen, aber das mache ich dann bei der nächsten Gelegenheit! Für dieses Mal bedanke ich mich für eure Aufmerksamkeit, wünsche euch ein entspannendes Bad und natürlich eine federleichte Zeit. Bis zum nächsten Flöt, Tralala, eure

 

F. Platsch

 

 

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