Kikeriki Welt (002)

Schwierigkeiten!

 

Wieder einmal melde ich mich, trotz aller Mühen und Widrigkeiten, aus meinem Papolupatal. Eigentlich solltet ihr ja schon früher von mir gehört haben, aber da ich ja nicht wirklich fliegen kann, musste ich eines meiner dummen Hühner auf das Rabenhorn entsenden.

 

Das kann zwar auch nicht fliegen, muss aber dafür auch nicht so erhaben wie ich einher stolzieren. Das ist eben der Preis dafür, wenn man ein stolzer Hahn ist – man kann nicht fliegen, meine ich!

 

Aber ich vermisse das auch nicht wirklich, was ist denn schon dabei? Diese Vögel, die fliegen können, werden dadurch doch nur immer eingebildeter. Das kommt von der dünnen Höhenluft, wie ich einmal aufgrund einer meiner Untersuchungen beweisen konnte!

 

Ich jedenfalls bin nicht so eingebildet wie diese, was ihr schon daran erkennen könnt, dass ich auch nicht überall herumstolziere und jedem erzähle, dass ich der beste Kräher im Tal bin.

 

Auch wenn es der Wahrheit entspricht!

 

Jedenfalls hatte ich eines meiner dummen Hühner, Dabiduda, damit beauftragt zum Rabenhorn zu gehen – um meinen ‚Kräh’ an euch über den Schickerbaum zu verschicken. Wie ich es jedoch nicht anders erwartet hatte, entdeckte sie unterwegs wieder irgendwelche Körner, und verbrachte einen großen Teil ihrer Zeit damit, diese aufzupicken. Ihr wisst ja wie diese Hühner so sind, nur Körner und Sämereien in ihren Federköpfen.

 

‚Kräh’ finde ich übrigens eine bessere Bezeichnung für meine Nachrichten. Das hört sich nicht so albern wie ‚Flöt’ an! Das ist mehr etwas für diese oberflächliche Tratsche Frau Platsch und nicht für so einen stolzen Nachrichtenkräher wie ich es bin. Es heißt ja nicht ohne Grund: kräht der Hahn wenn es wird schon hell, sind die Nachrichten stets brandaktuell!

 

Nun, das dumme Huhn hat also viel Zeit mit picken vertan, bevor sie ihren dicken Bürzel (woher der kommt brauche ich euch ja jetzt nicht mehr zu erklären) das Rabenhorn hinaufgewuchtet hat.

 

Ich empfinde das sowieso als eine unglaubliche, persönliche Herabsetzung, dass diese eingebildeten Keas den Schickerbaum dort oben gebaut haben. Ihr werdet es mir nicht glauben wollen, aber sie sind vorher noch nicht einmal bei mir vorbeigekommen, um mich zu fragen, ob ich das für gut befinden würde. Genau dieses Verhalten hat bei mir auch dazu geführt, dass ich nichts mit denen zu tun haben möchte. Nur weil sie ein paar Sachen kennen, heißt das doch nicht ebenfalls, dass sie die Schlauesten sind.

 

Und sind wir doch mal ehrlich. Welcher stolze Hahn würde sich schon von einem seiner dummen Hühner herumkommandieren lassen? Genau, Kikeriki, keiner! Zumindest keiner, der noch ganz richtig hinter seinem Schnabel ist. Doch dieser „große“ Wissenswichtel Bickamuck, lässt sich alles von seiner Armana befehlen. Ganz so als wäre er ein frisch geschlüpftes Kücken. Und der entscheidet darüber, wo so etwas Wichtiges wie der Schickerbaum gebaut wird, da kann ich doch nur nochmals krähen!

 

Aber wie dem auch sei, irgendwann hat mein Huhn doch den richtigen Weg zum Rabenhorn gefunden und hat euch meinen Kräh geschickt. Woher ich das weiß? Da ich bei aller Bescheidenheit schlau genug bin, um zu wissen, dass ihr meine Nachricht erhalten habt, sonst könntet ihr sie ja jetzt nicht lesen. Das nennt sich logische Schlussfolgerung und darin bin ich unheimlich gut!

 

Natürlich wurde sie dabei von irgendeinem Wichtigtuer unterbrochen, sodass sie ihren Bürzel in irgendwelchem Gemüse verstecken musste. Das nächste Mal werdet ihr dann den Rest meines einzig wahren und absolut informellen Krähs hören oder lesen können. Leider sehe ich aber jetzt, dass unsere Zeit zusammen bereits verstrichen ist, und ich noch nicht einmal von den anderen Gestalten hier im Tal erzählen konnte. Das macht aber nichts, denn das werde ich beim nächsten Mal nachholen. Vorausgesetzt, das dumme Huhn findet den Weg zurück!

 

Also dann Kikeriki bis zum nächsten Mal und bleibt gespannt auf meine wahren Nachrichten aus meinem Papolupatal.

 

Ragui, der Hahn

Das Geschenk!

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