Hallo Welt (033)

Käferfrühstück!

 

Ich hoffe ihr habt euch die Nacht über gut ausgeruht, damit wir heute weiter fliegen können. Ich habe nämlich keine Lust, wieder den ganzen Tag darauf zu warten, dass ihr mir endlich folgt. Doch zunächst muss ich euch noch von gestern Abend erzählen.

 

So lange bin ich nicht mehr geflogen, ich bin ja auch eine Amsel und keine Wildgans oder so etwas!

 

Ich entdeckte zu meiner großen Freude, kurz nachdem wir uns verabschiedet hatten, aus der Luft einen Erdbeerbaum. Sofort ließ ich mich auf ihn hinabgleiten, musste jedoch bedauernd feststellen, dass er noch keine ausgereiften Früchte trug. Stattdessen krabbelten ziemlich viele schmackhafte Käfer auf ihm herum. Nach einem ausgiebigen Abendessen, hockte ich mich zufrieden oben in die Spitze des Baumes, und sang dort ein Lied aus meinen Kindertagen.

 

Nachdem auch das erledigt war, flatterte ich wieder etwas nach unten und suchte mir einen Ast ungefähr in der Mitte des Baumes aus. Dort waren die grünen, festen Blätter ziemlich dicht gewachsen, was ich sehr gerne mag. Auch fand ich toll, dass es überall stark nach Erdbeeren duftete. So kann man gut einschlafen und hat auch schöne Träume, nicht wie in einem stinkenden Loch, in einem Felsen!

 

Heute Morgen erwachte ich dann zeitig und ausgeruht. Schnell aß ich noch ein paar dieser Käfer zum Frühstück und ihr könnt es mir glauben oder nicht: ich fand, dass sie nach Erdbeeren schmeckten. Vielleicht waren diese ja sogar Erdbeerkäfer gewesen, doch da müsste ich Lussuel oder Floto das nächste Mal fragen, wenn ich sie treffe, ob es so etwas überhaupt gibt.

 

Es soll ja welche geben, die sehr empfindlich sind, was die Nahrung anbetrifft. Ja sogar solche, die immer nur das Gleiche essen und am besten noch aus der gleichen Gegend! Das wäre mir viel zu langweilig. Was mir da schon alles entgangen wäre. Wo bleibt da denn der Entdeckergeist?

 

Wie ihr seht habe ich jetzt noch eine weitere Vorliebe. Nachrichten flöten, baden, Lieder singen und auch noch abwechslungsreich essen. Wenn ich noch weiter nachdenke, fallen mir bestimmt noch vielmehr Dinge ein, aber wir wollen ja, wie bereits gesagt, heute noch irgendwohin kommen!

 

Also flog ich weiter in westliche Richtung. Heute war das Bild das sich mir darbot ein völlig anderes. Die Spitzen des Wolkenschnabelgebirges waren immer noch wolkenverhangen, aber das Licht war nun ein vollkommen anderes. Das Gebirge zeichnete sich nun schnabelscharf vor dem Hintergrund ab, und fast hätte man der Meinung sein können, man könne es mit den Federn berühren, wenn man sich nur ein wenig streckte – aber dazu war es natürlich noch viel zu weit entfernt.

 

Unterwegs traf ich noch auf den einen oder anderen Bewohner der Region und hielt verschiedentlich ein kleines Schwätzchen. Dies ist natürlich für eine Nachrichtenflöterin von ganz entscheidender Bedeutung, Wenn man sich nämlich in diesem Metier dafür zu schade ist und nur nach der absoluten Sensation sucht, hat man meines Erachtens nichts im Nachrichtenwesen zu suchen!

 

Es sind tatsächlich oftmals die kleinen Schicksale, die von großer Bedeutung sind!

 

Aber die müssen zunächst auch etwas warten, denn wir sind mal wieder am Ende angelangt. Ich wünsche euch einen federleichten Tag, Tralala und bis zum nächsten Flöt.

 

F. Platsch

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