Hallo Welt (026)

Ein amseliges Bad!

 

Heute wurde ich von dem lauten Klagen des jungen Spechtes, aus der Behausung unterhalb von meinem Ast, aus meinen tiefen, gestern begonnenen Träumen gerissen. Tari war offenbar schon auf die Nahrungssuche gegangen, denn neben mir hockte er nicht mehr, wie ich nun sehen konnte, da ich meine Augen geöffnet hatte. Heute würde es ohne Zweifel ein schöner Tag werden, wie ich an dem Sonnenlicht erkannte, welches durch das über mir befindliche Blattwerk schimmerte.

 

Ich pfiff Zutzut einen schnellen Morgengruß hinunter und fragte sie, wo ich in der Nähe eine Möglichkeit zum waschen finden würde, worauf sie mir sagte, dass sich ganz in der Nähe eine solche befände. Sie erklärte mir, wie ich schnell dorthin käme, worauf ich mich mit einem Pfiff bei ihr bedankte. Sodann erhob ich mich in die Luft und flog in die von ihr angegebene Richtung. Nach kurzer Zeit erreichte ich dann auch den Felsen, den sie mir beschrieben hatte, und war umgehend angetan davon.

 

Das nannte ich mal einen schönen Badeplatz!

 

Oben aus dem Felsen sprudelte ein emsiger Wasserstrahl, welcher auf dessen abgeschrägte Steinplatte klatschte und diese sodann munter entlang floss. An deren Ende rann das Wasser über dessen Kante und rieselte sanft auf den Boden hinab, wo es sich in einer flachen Steinwanne sammelte. Das herabtropfende Wasser wirkte wie leichter Nieselregen, eben nur bei strahlendem Sonnenschein.

 

Ein wenig des Wassers des Felsenbeckens gluckerte über dessen Rand, und beglückte die dort wachsenden Pflanzen, die ihre Wurzeln tief im Boden vergraben hatten. Viele davon waren Blumen, die mit ihren vielfältigen Farben die Insekten der Umgebung anlockten. Dieser Platz war wie gemacht für mich und ich prägte ihn mir gut ein, denn dies wäre mit Sicherheit nicht mein letzter Besuch hier! Zwischenzeitlich kennt ihr ja meine Vorliebe für ein schönes und entspannendes Bad!

 

So trank ich zunächst etwas aus den sprudelnden Wasserstrahl und flatterte anschließend hinab zu der Felswanne. An deren Rand konnte ich bequem hocken, während ein wenig Wasser von der Felsplatte auf mich herabregnete. Vor lauter Vergnügen, gepaart mit tiefstem Wohlbefinden, stimmte ich ein kräftiges Lied an und schaufelte mir noch zusätzlich Wasser über meinen gesamten Körper.

 

Durch diese Tätigkeit vergaß ich anscheinend wohl etwas die Zeit, denn auf einmal hörte ich ein scharfes Flöten. Als ich meinen Kopf erhob, erkannte ich, dass der Urheber des Geräusches Tari gewesen war, der grinsend oben auf dem Felsen hockte. Er sagte zu mir:

 

„Was ist mit dir los? Möchtest du nicht mit uns zusammen essen? Verstehen könnte ich das ja, denn wir haben nur ein paar Walderdbeeren und einige Sämereien anzubieten.“

 

Mein Bauch fand dies wohl mehr als akzeptabel, denn er gab nun eindeutige Geräusche des Hungers von sich. So gab ich seinem Flehen nach und flog mit dem Buntspecht schnell zurück zu der Esche. Meine Federn waren sogar noch ein wenig feucht, als wir dort wieder unterhalb der Baumkrone landeten, wo Tari schon vorher jede Menge Früchte ausgebreitet hatte – von welchen allerdings eine nach der anderen verschwand, wenn Zutzut auftauchte. Auch der Nachwuchs hatte natürlich Hunger, und so flog Taris Gefährtin immer hin und her, während wir auf dem Ast hocken blieben und aßen.

 

Die Walderdbeeren waren köstlich und ich aß wohl eine Kleinigkeit zuviel, denn plötzlich wurde ich ein wenig müde und mein vorheriges Baden verstärkte diesen Effekt natürlich noch. Meine letzten Gedanken galten der Geschichte von Federchen, Piep und Blaukäppchen, wie sie im Wald die Erdbeeren fanden, und natürlich euch.

 

Das Beste wird sein, dass ihr, genau wie ich, jetzt auch ein kleines Verdauungsschläfchen haltet!

 

Tralala und euch einen federleichten Bauch, bis zum morgigen Flöt.

 

F. Platsch

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