Hallo Welt (022)

Es zieht sich zu!

 

Das letzte Mal hatte ich euch meine Beweggründe dargelegt, welche mich dazu trieben in Richtung Süden zu fliegen. Selbst wenn ihr diese nachvollziehen konntet, ist das Ganze natürlich nicht so einfach, wie es sich für euch angehört hat. In Wirklichkeit ist es nämlich ungefähr so schwer, wie es das Trinken für eine Nacktmulle ist!

 

Das kommt einfach daher, dass der Süden kein bestimmter Ort ist, sondern eine Himmelsrichtung. Und die dehnt sich nun mal von Südosten bis nach Südwesten aus! Also flöten wir hier von einem ziemlich großen Gebiet – zu riesig um sechs verloren gegangene, kleine, Blaumeisen zu finden. Ganz nebenbei auch ein zu weitläufiges Areal, als das es eine Amsel alleine gründlich durchsuchen könnte – selbst wenn sie so gut wie ich fliegen kann. Ich könnte dies keinesfalls alleine schaffen, selbst wenn ich den Rest meines Lebens nichts anderes zu tun hätte – was nicht der Fall ist. Denkt doch mal nach! Wer sollte sich dann wohl um den Nachrichtendienst kümmern?

 

Bei meinen gerade angestellten Überlegungen fällt mir ein, dass ich schon längere Zeit nicht mehr bei Makea vorbeigeflogen bin. Sie hat bestimmt auch schon Nachwuchs bekommen und wäre vermutlich hoch erfreut über meinen Besuch. Welche Mutter gibt nicht gerne, und auch so oft wie möglich, mit ihrem Nachwuchs an? Wenn ich bei ihr vorbeifliege, würden wir bestimmt ein wenig miteinander flöten, eine Kleinigkeit picken und wenn ich Glück hätte, könnte sie mir sogar etwas über den Verbleib der kleinen Meisen erzählen. Dazu kommt ihr Gefährte ja auch ziemlich in der Gegend herum, obwohl ich bezweifelte, dass Makea das tatsächlich zugelassen hätte – wenn sie wirklich Kleine bekommen hatte, meine ich.

 

Limpau, ihr Gefährte, liebt es nämlich in der Gegend herumzufliegen und Makea teilt im Normalfall seine Leidenschaft dafür. Nur wenn sie wirklich Nachwuchs bekommen hatten, wovon ich ja ausging, war sie selbstverständlich eine fürsorgliche Mutter. Sie würde sich dann immer in der Nähe ihrer Behausung und der Kleinen aufhalten. Dann hatte sie bestimmt nichts mehr für die Abenteuerlust des Grünfinken übrig und Limpau blieb dann keine andere Wahl, als ihren Wünschen zu entsprechen – was er bestimmt auch sehr gerne tat, wie ich ihn kannte!

 

Also flog ich in südöstliche Richtung, wo ja Makeas Heimbaum wurzelte. Eine mächtige Weide – deren Zweige stellenweise bis in den dort vorbeiströmenden Lupa hingen. Während ich also so durch die Landschaft flog, fiel mir eine große Schar kleiner schwarzer Fliegen auf, die ziemlich nahe am Boden flog. Das war eher ungewöhnlich und so blickte ich rasch in den Himmel hinauf, worauf sich mein Verdacht auch umgehend bestätigte. Ein Unwetter nahte zügig aus Richtung Norden!

 

Schon wurden dicke, schwarze, Wolken von böigen Winden in meine Richtung getrieben. Als erfahrene Amsel, die ich nun mal bin, hielt ich umgehend nach einem geeigneten Unterschlupf Ausschau. In dem Gebiet, welches ich gerade überflog, gab es zu meinem Glück zahlreiche große Bäume und auch eine Vielzahl von Felsen, die sich da und dort aus den Büschen erhoben. Eine mächtige und alte Buche fiel in meinen Blick, die mit ihren Wurzeln den Felsboden aufgebrochen hatte, auf dem sie stand. Sie hatten soviel Kraft, dass sie den harten Stein so mühelos beiseite geschoben hatten, als wären es nur Blätter!

 

Direkt neben dem mächtigen Stamm wuchsen Sträucher, welche zu meiner Freude mit blauen Beeren beladen waren. Oder vereinfacht ausgedrückt, war das genau die richtige Gegend, um sich vor einem herannahenden Unwetter zu verstecken. Ihr versteht sicherlich, dass ich mich nun auf die Absichten des Wetterwichtels einstellen muss und noch vorher ein paar dieser Beeren kosten möchte!

 

Ich sage dann einfach mal Tralala und wünsche euch ein federleichtes Lüftchen unter euren Federn. Bis zum nächsten Flöt

 

F. Platsch

 

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