Hallo Welt (015)

Langohrigel Kleimi

 

Tatsächlich hatte sich gestern ein Floh unter meinen Federn versteckt, aber es ist mir gelungen, diesen kleinen Plagegeist zum Auszug zu bewegen! Ihm blieb aber auch nichts anderes übrig, Flöhe sind ja keine Fische, duk duk duk.

 

Was gab es denn daran schon wieder nicht zu verstehen? Lacht ihr denn nie, oder seid ihr der Meinung, dass sich euer Lachen für mich schöner, oder weniger albern anhört?

 

Also wo waren wir? Ach ja, nachdem ich mich dann von den beiden Bibern verabschiedet hatte, mit gefülltem Bauch und voller Neuigkeiten im Schnabel, bin ich entlang des Westufers des Regenbogensees zurückgeflogen.

 

Leider konnte ich dort nicht so ein schönes Felsbecken finden, wie vor ein paar Tagen und so blieb mir nichts anderes übrig, als mich am Ufer des Sees zu baden. Dort wo ich noch gerade stehen konnte – auf einem dicken Kieselstein. Das geht auch, aber gemütlicher und auch wärmer ist es natürlich in einem von der Sonne aufgeheizten Steinbecken!

 

Anderseits muss man in solch einem Becken auch viel genauer drauf achten, dass ein Floh sich nicht wieder in den Federn versteckt, wenn man mit baden fertig ist. Diese winzigen Dungbräter sind nämlich ganz schön hinterlistig. In einem See, oder einem gemütlich dahin fließenden Bach, werden die einfach hinfort gespült und dienen dann vielleicht noch einem glücklichen Fisch als Nahrung!

 

Jedenfalls reckte ich mich im Anschluss den letzten Sonnenstrahlen entgegen und wartete mit einem angenehm erfrischten Gefühl darauf, dass alles wieder trocknete. Ich flötete ein wenig vor mich hin und hielt nach einem geeigneten Schlafast für die Nacht Ausschau. Da hörte ich ein Rascheln, welches genau auf mich zukam und eigenartig grunzte!

 

Augenblicke später bewegte sich eine kleine stachelige Halbkugel, mit ziemlich langen Ohren, auf mich zu. Es war Kleimi unser Langohrigel, wenn ihr euch erinnert.

„Hallo Kleimi, wo kommst Du denn noch um diese späte Stunde her?“, fragte ich ihn.

Seit Piep und Blaukäppchen, zwei Jungvögel der Blaumeisen, das Problem mit seiner Schwerhörigkeit gelöst hatten, brauchte man auch nicht mehr ständig wie eine alte Lurchzunge zu schreien, damit er einen verstehen konnte.

„Na, Frau Platsch, ich hatte Dich gar nicht gesehen, wahrscheinlich war ich mit meinen Gedanken schon bei meinem Igelbrett.“, gab er zur Antwort.

Das Igelbrett dachte sich Piep für ihn aus und er, Federchen und Samtbäuchlein, seine Geschwister, hatten es darauf für ihn gebaut. Seit sie es ihm geschenkt hatten, beeilte er sich immer nachhause zu kommen, damit er es dort in vollen Zügen genießen konnte, bevor er sich zur Nachtruhe zusammenrollte. Er war mindestens so versessen darauf, wie ich auf ein schönes Bad!

 

„Ich komme gerade von meinem abendlichen Erkundungsgang zurück. Ich bin im Wurzelgebirge gewesen, wo ich die kleinen Blaumeisen vor kurzem vorbeibrachte, um ihnen ein kleines Nusslager zu zeigen, dass ich dort vor einiger Zeit fand. Sie lieben nämlich Walnüsse, musst du wissen. Wie auch immer, ich bin wirklich müde und Du scheinst dich auch schon auf die Nacht vorbereitet zu haben.“, sagte der Langohrigel. So wünschten wir uns gegenseitig eine gute Nacht und verabschiedeten uns dann voneinander.

 

Wie dieses Zusammentreffen der Kleinen mit den Haselmäusen verlaufen ist und was dieser Fusselkopf, Pinselohr, dabei zu schaffen hatte, könnt ihr ja auch in dem Buch nachlesen. Schaut es euch doch mal unter www.papolupatal.de an. Ich bin jetzt auf alle Fälle viel zu müde, um euch das alles zu erzählen. Deshalb sage ich auch jetzt Tralala und wünsche euch federleichte Träume.

 

F. Platsch

 

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