Hallo Welt (014)

Jemand hat Hunger

 

Nach meinem entspannenden Badetag, melde ich mich wieder bei euch gestärkt zurück. Bei meiner letzten Reportage – vor dem Sonderflöt – hatte ich euch beschrieben, wie ich auf dem riesigen Biberbau elegant landete. Ich erzählte euch wie sich beide Biber im Wasser annäherten und ich streifte in meinem Bericht kurz die schwimmenden Gärten der zwei!

 

So hockte ich also auf dem Bauwerk und beobachtete, wie sie sich zügig annäherten. Es sah recht mühelos aus, wie sie im Wasser schwammen, aber fliegen ist bei solch einem Wetter auch nicht anstrengend und in jedem Fall schneller!

 

Leinia schwamm etwas zügiger als ihr Gefährte, weshalb sie natürlich auch die erste war, die aus dem Wasser herausflutschte und neben mir auf dem Holz landete. Augenblicke später tat es ihr Spitzer gleich und hockte sich neben uns.

 

Nach einer schnellen Begrüßung schüttelten sie sich kurz, wodurch Wassertropfen in alle Richtungen geschleudert wurden – nur nicht auf mich. In Windeseile wurde dadurch ihr Fell trocken, das dann ganz so wirkte, als hätten sie den Tag über nur in der Sonne gehockt.

 

Spitzer huschte darauf geschäftig in den schwimmenden Gärten hin und her, wobei er sowohl die verschiedensten Pflanzenteile, als auch alle möglichen Beerenarten aus den Beeten nahm. Leinia breitete unterdessen große Blätter vor uns auf dem Holz aus, auf die ihr Gefährte dann die geernteten Sachen legte. Die Art und Weise, wie sie alles arrangierte, erinnerte mich stark an Arle.

 

Daraufhin begannen wir zu essen und Leinia erzählte dabei, dass sie gerade von einer Erkundung zurückgekommen seien. Sie hatten sich in der Umgebung nach Schäden umgesehen, die das Unwetter, welches auch den ‚Schickerbaum’ beschädigte, hinterlassen hatte. Aber außer umgeknickten oder durch Blitzeinschlag verkohlten Bäumen sowie einigen herabgestürzten Felsen war ihnen nichts weiter aufgefallen.

 

Da unser Tal zwischen dem hohen Wolkenschnabelgebirge, im Westen, dem Rabenhorn, im Süden, und dem Tafelberg, im Osten, liegt, ist das Wetter manchmal recht unvorhersehbar. In wenigen Augenblicken werden von der großen Wasserfläche weit im Norden – man nennt sie Meer, wenn ihr euch erinnert – Wolken in unser Tal geweht, die dann ihr mitgebrachtes Wasser bei uns abladen. Das kann manchmal recht unangenehm werden, aber für die Pflanzen ist das natürlich gut. Für diese und auch für einige von uns Vögeln – wie Amseln beispielsweise, was sich natürlich auf das Baden bezieht!

 

Wo wir gerade darüber reden: Ich muss mich unbedingt heute noch einmal ausgiebig baden! Ich glaube, irgendwie hat ein Floh den Weg in mein Gefieder gefunden und den muss ich unbedingt loswerden. Geht euch das auch so, dass ihr an nichts anderes mehr denken könnt, wenn es unter den Federn anfängt zu jucken?

Jedenfalls muss ich dann mal, wir sehen uns ja morgen schon wieder. Tralala und ich wünsche euch bis dahin eine federleichte Zeit.

 

F. Platsch

 

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