Hallo Welt (006)

Rast auf dem See

 

Ich glaube, ich habe mich gestern doch ein wenig mitreißen lassen, als ich euch von meinem herrlichen Bad erzählte – aber das kann ja jedem einmal passieren. Ich liebe halt Wasser! Aber eigentlich hatte ich vorgehabt, euch von meinem Ausflug zu den Bibern zu erzählen.

 

Also, nachdem ich meiner Badelust ausgiebig gefrönt hatte, stand eine schwere Entscheidung für mich an. Ich musste wählen, ob ich am Westufer des Regenbogensees entlang fliegen sollte, oder lieber doch an dessen Ostufer. Nach reiflicher Überlegung entschied ich mich dazu, den See zu überqueren, um dessen östliche Seite entlang zu fliegen.

 

Natürlich habt ihr Recht, wenn ihr jetzt denkt, dass das eine ziemlich weite Strecke ist. Gerade wenn man dabei bedenkt, dass ich eine Amsel und keine Ente bin. Da jedoch das Wetter freundlich war und kein starker Wind wehte, reizte mich diese Strecke doch mehr. Wenn ihr jetzt denkt, ich hätte dies nur gemacht, damit ich dieser müffelnden Lurchzunge von Ragui nicht über den Weg flattern musste, stimmt das nur zum Teil!

 

Ein anderer Grund für diese Wahl waren die vielen verschiedenen Pflanzen, die im Schatten des Tafelberges gedeihen. Der Berg achtet nämlich darauf, dass seine starken Winde nicht bis hinab zum Seeufer reichen und sorgt stattdessen dafür, dass das Wasser des südöstlich gelegenen Wasserfalls bis an diese Stelle gelangen kann. Die windgeschützte Lage und die permanent auf die Pflanzen herabsprühenden winzigen Wassertröpfchen, führen dazu, dass dort sehr viele Früchte wachsen.

 

Die Vögel die unser Tal durchqueren, um im Sommer in den Norden oder im Winter in den Süden zu gelangen, tragen das ihrige dazu bei. Sie bringen aus fernen Gegenden Samen in ihrem Gefieder mit, welche sie dann hier überall verlieren, wenn sie eine Rast machen. In dem fruchtbaren Boden beginnen sehr viele von ihnen dann zu keimen, zu wurzeln und auch direkt auszutreiben.

 

So flog ich also über den See und machte sogar eine kleine Pause, auf einem dort treibenden Baumstamm. Es kommt häufiger vor, dass sich größere Felsen aus dem Tafelberg lösen, und dann den ganzen Berg hinab stürzen. Dabei entwurzeln sie schon mal den einen oder den anderen Baum, wie den, den ich mir für meine kleine Rast ausgesucht hatte. Es war ein Kirschbaum, von dessen Ästen sogar noch einige Früchte herabhingen. Gut, wenn ich ehrlich bin, habe ich schon bessere gepickt. Aber ich hatte gerade ziemlichen Hunger und da kamen sie mir genau zur rechten Zeit!

 

Waldwichtel nochmal, jetzt habe ich schon wieder länger erzählt als ich eigentlich wollte. Mein Bauch meldet sich nämlich gerade ziemlich eindringlich bei mir, was bestimmt von meiner Erzählung herrührt. Ich muss etwas zum essen suchen und natürlich auch noch die eine oder die andere Nachricht verbreiten. Morgen werde ich euch mehr erzählen, aber jetzt fordert mein Bauch sein Recht bei mir ein!

 

Euch auch einen guten Appetit, eine federleichte Zeit und Tralala, bis morgen oder unter www.papolupatal.de .

 

F. Platsch

 

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