Mo

21

Apr

2014

Hallo Welt (047)

sprudelnde Gedanken

 

da bin ich wieder! Ich hoffe, ihr habt etwas Sinnvolles während meiner Abwesenheit gemacht, wie zum Beispiel unsere Verwandten zu füttern oder auch ihnen Nisthilfen bereit zu stellen.

 

Jetzt gehen sie nämlich allerorts ihrem Brutgeschäft nach, aber natürlich nicht nur unsere Verwandten, sondern alle Tiere! Jedoch will ich an dieser Stelle besonders auf uns Vögel aufmerksam machen, weil ich mich da einfach besser auskenne.

 

Schaut mal genau hin, dann werdet ihr feststellen, dass wir zu dieser Zeit sehr viel zu tun haben. Die Nester wollen gebaut werden und natürlich mit etwas weichem ausgekleidet werden. Sind die Nestlinge dann einmal da, müssen sie von den Eltern, bis das eigene Federkleid da ist, gewärmt und gefüttert werden.

 

Ihr glaubt ja gar nicht, wie hungrig so winzige Nestlinge sein können. Ständig müssen die Vogeleltern Nahrung für sie heranschaffen, die dazu auch noch möglichst Abwechslungsreich sein sollte. Man kann kaum glauben, wie erfinderisch einige von uns da werden.

 

Einmal konnte ich in der Nachbarschaft beobachten, wie eine Kohlmeise einen Walnusskern zu feinem Pulver zerhackte, in ein Gebüsch flog und wieder Momente später mit einer Raupe im Schnabel zurückkehrte. Dann wälzte sie die Raupe in dem Nusspulver und brachte diese zu ihren Kleinen. Die Kohlmeise erzählte mir, dass ihre Nestlinge ganz versessen darauf wären.

 

Ein anderes Mal sah ich, wie ein Rabe mit einem verlassenen Schildkrötenpanzer in eine Baumkrone emporstieg, um diesen in sein Nest einzubauen. Ausgepolstert wurde es dann mit Haaren von Talbewohnern, die sich an Baumstämmen kratzten und es dort zurückließen.

 

Was ich damit sagen will: lasst ruhig auch mal das ein- oder andere herumliegen, wir können es vielleicht dringend brauchen!

 

Nun merke ich, dass ich mich mal wieder ein wenig hinreißen lassen habe. Eigentlich war ich bei meinem letzten Flöt dort stehen geblieben, als Limpau und ich uns zu der felsigen Öffnung im Boden begeben hatten, in welcher sich der Beerensaft eines Strauches sammelte. Die dort aus der Tiefe aufsteigenden Bläschen, zogen unsere Aufmerksamkeit auf sich, da uns so etwas noch nicht unter die Schnäbel gekommen war.

 

Dieser Beerensaft sah ganz normal für uns aus, hatte aber einen eigenartigen Geruch. Nachdem wir den Boden unter dem dunklen Saft nicht erkennen konnten, beschlossen wir daran zu riechen und als auch das zu nichts führte, tauchte ich meine Kralle hinein.

Irgendwie drängte dabei der Gedanke in meinen Kopf, dass in der Tiefe ein Fisch lauern würde und gleich nach meiner Kralle schnappen würde, was aber zu meinem Glück nicht geschah. Ich habe aber auch noch nie davon gehört, dass in Beerensaft Fische herumschwimmen würden, das gleiche galt aber auch für sprudelnden Beerensaft.

 

Nachdem auch das keine weiteren Auswirkungen hatte, außer dass meine Kralle total verklebt war, trank ich einfach ein wenig davon.

 

„Der schmeckt ja total erfrischen und kribbelt so schön im Schnabel, aber irgendwie werden meine Beine davon etwas weich!“, sagte ich zu dem Grünfink.

 

„Wahrscheinlich sind sie nur müde, lass mich mal!“, sagte Limpau, drängte sich an mir vorbei und steckte ebenfalls seinen Schnabel in diesen merkwürdigen Saft.

 

Tut mir leid, aber ich muss für heute das Gespräch mit euch beenden, da mir irgendwie plötzlich ziemlich schwindelig ist. Äasch mälde misch dann bei eusch. Schlaft fäderleischt, trululu

 

F. Plasch

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